HSV: Nach Pokal-Aus hofft Humpel-Grønbaek auf schnelle Rache | Sport

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Mit einem dick bandagierten rechten Knöchel humpelte Albert Grønbaek (25) Richtung HSV-Kabine. Der dänische Offensivspieler war nach dem 1:3 im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt untröstlich über das Vergeben einer Megachance in der 29. Minute. Da kam der Nationalspieler frei im Strafraum zum Schuss, ballerte die Kugel aber rechts neben dem Pfosten ins Aus.

„Er wird sich regenerieren und Sonntag im Bundesligaspiel in Frankfurt wieder frisch zur Verfügung stehen“, erklärte HSV-Coach Merlin Polzin (35). Grønbaek hofft dort auf eine schnelle Rache für die Pokal-Pleite: „Ich kann Sonntag in der Bundesliga in Frankfurt spielen. Da wird es kein Problem geben. Wir haben dort immer eine Chance zu gewinnen. Sollten wir effizienter vor dem gegnerischen Tor agieren, genauer im Strafraum spielen, haben wir eine Siegmöglichkeit.“

Pokal-Aus: Humpel-Grønbaek hofft auf schnelle HSV-Rache

Grønbaek wird aber wohl noch Zeit brauchen, um seine nicht genutzte Möglichkeit zu verarbeiten. Nach dem Abpfiff sagte der Skandinavier: „Wir hatten heute eine echte Chance, eine Runde weiterzukommen. Wenn ich nur an meine Möglichkeit denke. Wenn ich getroffen hätte, wären wir mit 1:0 in Führung gegangen. Wir hatten in der ersten Hälfte eine weitere Chance. Wenn wir ein wenig genauer gezielt hätten im Strafraum, hätten wir das Spiel auf unsere Seite gezogen.“ Und: „Ich fand, dass wir besser waren als Frankfurt, aber der Unterschied war die Genauigkeit im gegnerischen Strafraum. Da war die Eintracht einfach effizienter als wir. Deshalb haben sie gewonnen.“

Der große Fight der dezimierten HSV-Truppe (am Ende mit sieben Ausfällen) gegen die Eintracht erfüllt Grønbaek mit großem Stolz: „Jeder von uns hat 100 Prozent gegeben. Wir haben furchtlos gespielt. Ich bin aber sehr enttäuscht, verloren zu haben. Es ist echt frustrierend. Es war ein großer Traum von uns allen gewesen, den ganzen Weg in diesem Wettbewerb zu gehen. Wir wollten unsere Fans glücklich und stolz machen und ihnen eine lange Reise im Pokal schenken.“