Tag 9 der Hitzewelle brachte Wien zum Glühen. In der Innenstadt wurden brütende heiße 38,7 Grad gemessen, selbst auf der Hohen Warte, im grünen Nobelbezirk Döbling, waren es immer noch 38,3 Grad. In vielen Wohnungen der Stadt wurde es nahezu unerträglich warm.
Auf den letzten Drücker stürmten deshalb am Samstag noch zahlreiche Wiener die Elektronikfachmärkte. Ventilatoren, Klimaanlagen und Co. gingen weg wie warme Semmeln, die Geldbörsen glühten auf ihre Art.
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In einem Markt einer großen Elektronikkette in Wien-Mitte wurde Samstagnachmittag regelrecht ausgeräumt. Fotos eines “Heute”-Leserreporters zeigen gähnende Leere, wo eigentlich Klimageräte stehen sollten. “Die Menschen kauften gefühlt das, was sie bekommen konnten, egal, was es kostet”, beschreibt er seinen Eindruck.
Es kommt noch schlimmer
“Der morgige Sonntag hat dann das Potenzial, noch ein gutes Grad wärmer zu sein. Da werden wohl einige weitere absolute Rekorde fallen”, sagt Meteorologin Ariane Pfleger von der GeoSphere Austria. Auch der österreichische Absolutrekord von 40,5 Grad könnte geknackt werden.
Für Wien ist die Hitze noch lange nicht vorbei. Vor allem im Osten Österreichs wird sich die Glut noch mindestens drei weitere Tage hinziehen. Deshalb entschied die GeoSphere Austria, die Hitzewarnstufe rot, die ursprünglich bis Montag gelten sollte, auf Dienstag auszuweiten.
{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.06.2026, 21:02, 27.06.2026, 20:59


