Nach einer Serie von Gewalttaten mutmaßlich migrantisch geprägter Jugendgruppen in Potsdam hatte Brandenburgs Innenminister Redmann stärkere Konsequenzen angekündigt (Archivbild). (dpa / Jens Kalaene)
Wie die Polizei mitteilte, waren zwei Jugendliche am Freitagabend mit Freunden im Stadtgebiet unterwegs, als eine Jugendgruppe sie zunächst nach E-Zigaretten fragte. Dann seien die beiden Teenager im Stadtteil Brandenburger Vorstadt aufgefordert worden, ihre Taschen vorzuzeigen. Einer von ihnen sei von einem Täter getreten und ins Gesicht geschlagen worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Raubes, der am Sonntag gemeldet worden sei. Geprüft werde auch, ob es einen Zusammenhang mit anderen Straftaten Jugendlicher in Potsdam gibt. In Brandenburgs Landeshauptstadt sorgten zuletzt mehrere Gruppen mit Gewalttaten für Unsicherheit.
Innenminister Redmann: vermehrt migrantisch geprägte Jugendgruppen polizeilich auffällig
Brandenburgs Innenminister Redmann (CDU) hatte erklärt, in Potsdam seien seit 2024 vermehrt migrantisch geprägte Jugendgruppen polizeilich auffällig geworden. Die Polizei teilte mit, dass die Taten meist von losen Gruppierungen begangen würden. Die Stadt Potsdam richtete eine Taskforce Jugendgewalt ein, die schnelles Handeln ermöglichen soll. Das Thema der Jugendgewalt wurde zuletzt auch kontrovers im Potsdamer Landtag diskutiert.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.


