Wie plötzlich kam das Alonso-Aus wirklich?
Spanische Medien berichten, dass die Real-Stars völlig überrascht von dem Trainer-Knall in Madrid waren. Xabi Alonso war am Montagabend durch Alvaro Arbeloa ersetzt worden. Dabei ist von einer offiziellen und einer inoffiziellen Version die Rede, wenn es um die wahren Gründe für die Trennung geht.
Gemeinhin bekannt ist: Schon zwischen Mitte November und Mitte Dezember vergangenen Jahres hatte es in Spanien heftige Spekulationen um ein Alonso-Aus bei Real gegeben. Enttäuschende Leistungen, eine Liga-Krise mit vier Spielen ohne Sieg sowie die beiden Champions-League-Niederlagen gegen Liverpool und Manchester City sollen Real-Boss Florentino Perez in Alarmbereitschaft versetzten haben. Sogar von Endspielen für Alonso war bereits die Rede, zumal es zwischen dem Trainer und seinen Superstars wie Vinicius Junior hinter den Kulissen deutlich geknirscht haben soll.
Wusste er von nichts?: Alonsos letzte Worte als Real-Trainer
12.01.2026
Details zum Alonso-Knall enthüllt
Nach vier Liga-Siegen in Folge und dem Einzug ins Supercopa-Finale schien sich die Lage bei den Königlichen aber eigentlich entspannt zu haben. Wie die spanische „Marca“ in einem pikanten Bericht nun schreibt, habe die plötzliche Alonso-Trennung nach der knappen 2:3-Endspiel-Niederlage gegen den FC Barcelona die Spieler daher völlig unvorbereitet getroffen. Niemand im Klub habe diese dramatische Entwicklung kommen sehen, berichtet das Blatt. Im Gegenteil: Die Real-Stars sollen das Gefühl gehabt haben, dass das Projekt Alonso nach und nach Formen annahm und sich die Beziehung zwischen Trainer und Mannschaft deutlich verbesserte. Privat sollen einige Profis zudem zugegeben haben, die unerwartete Nachricht der Alonso-Entlassung erst durch die offizielle Klub-Mitteilung erfahren zu haben – eine interne Kommunikation mit dem Team gab es demnach zuvor nicht.
Verdacht um Real-Präsident Perez
Im Klub-Statement heißt es, dass die Trennung ein einvernehmlicher Beschluss zwischen Verantwortlichen und Trainer sei. So soll Alonso seinen Bossen am Montagfrüh eröffnet haben, erschöpft davon zu sein, dauerhaft kurz vor dem Abgrund zu stehen. Die Klub-Seite habe seinerseits Kritik am Auftreten der Mannschaft geäußert. Das Aus des Trainers soll dann das gemeinsame Ergebnis des Gesprächs gewesen sein.

Real-Präsident Florentino Perez (78)
„Mundo Deportivo“ behauptet allerdings, dass es auch noch eine „inoffizielle Version“ bezüglich der Trennung gebe. Demnach sei Real-Boss Perez mit dem Auftritt der Alonso-Elf im Supercopa-Finale tags zuvor überhaupt nicht zufrieden gewesen sein und habe eigenmächtig beschlossen, die Amtszeit des Trainers frühzeitig zu beenden.


